Letzte Änderung:

09.02.2017


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Diese speziellen Fragen sind eine Ergänzung zu den häufig gestellten Fragen.

Die Antworten sind aus heutiger Sicht, vor der Umstellung, erstellt.

Nach breiter Diskussion der Sachlage oder nach der praktischen Einführung der Ressourcen-Card können sich auch andere Lösungen ergeben.



Der Umrechnungsschlüssel?


   Ein angespartes Geldvermögen bis zu 100.000 € wird 4 zu 1 umgetauscht, für 4 € gibt’s 1 Ressourcenpunkt, also der ganz reguläre Umrechnungskurs. Für ein weiteres Vermögen von 50.000 € gilt ein Umrechnungskurs von 8 zu 1, für weitere 100 000 € 16 zu 1, für weitere 200.000 € 32 zu 1, usw.


   Man könnte jetzt sagen, dass dieser Schlüssel ungerecht ist, da, je mehr jemand hat, die angerechnete Punkte-Auszahlung kontinuierlich sinkt.


   Man könnte es aber auch aus anderer Sicht sehen, nämlich dass, je mehr jemand hat, desto mehr CO² darf er freisetzen. Das ist auch ungerecht.


   Dieser Umrechnungsschlüssel ist also eine Kompromisslösung,

die für beide Seiten akzeptabel ist.


   Natürlich kann jemand vor der Umstellung auch sein Geld in ausländische Währung anlegen. Das ist aber auch nur eine vorübergehende Alternative, bis dieses Land ebenfalls auf Ressourcen-Währung umstellt. Außerdem ist nicht gesagt, dass dieses Land dann mit dem selben Umrechnungsschlüssel umtauscht, so wie jetzt wir. Ein weiteres Mal das Anlegerland zu wechseln führt letztlich dazu, dass alles Geld in irgendwelchen Ressourcen-Card-Flucht-Oasen zusammenfließt. Was dann passiert ist wohl klar,

es kommt zu einer totalen Inflation und alles ist weg.


   Nebenbei erwähnt, wäre so ein Fluchtversuch ganz und gar unsozial. Menschen sind nunmal soziale Wesen und sehr allergisch auf Egoisten. Der Ausdruck „Kapitalistenschwein“ kommt nicht von irgendwo.


   Dabei wäre es doch eigentlich viel egoistischer, sich die eigene Welt lebenswert zu erhalten, also diese Ressourcen-Währung voll zu unterstützen. Alles andere ist doch eigentlich nur dumm.


   Wenn im Durchschnitt jeder Österreicher 50.000 € an Ersparnissen in die  neue Ressourcen-Währung mitnimmt, so verzögert das unser Klimaziel um volle 2 Jahre.



Ersparnisse werden Abgewertet?


   Ein Abwerten der Ersparnisse, und dazu gehören auch die Ersparnisse, die sich jemand aus den laufenden monatlichen Punkte-Auszahlungen erspart, ist unvermeidbar. Die 5 %, um welche die Punkte-Auszahlung jährlich gesenkt wird, müssen auch vom Sparkonto abgezogen werden.


   Ressourcen-Scheine und Münzen haben das Ausstellungsjahr vermerkt, und sind im nächsten Jahr um 5 % weniger wert. Sie können in neue Scheine und Münzen umgetauscht werden.



Geschäfte mit dem Ausland?


   Immer, wenn ein neues System eingeführt wird, gibt es  Übergangsregelungen.


   Es ist ganz klar, dass alle Geschäfte mit einem Land, welches noch nicht umgestellt hat, in der jeweiligen Währung gehandelt werden muss.


   Die Ressourcen-Card bekommen natürlich nur alle österreichischen Staatsbürger. Ausländische Arbeiter werden nach wie vor mit Euro bezahlt.


   Touristen werden natürlich auch im alten Geld-System bedient.



Die Banken?


   Banken brauchen wir natürlich nach wie vor. Sie verwalten die Ressourcen-Konten, und in der Übergangszeit natürlich auch die geschäftlichen Euro-Konten. Sie haben vorübergehend also eine doppelte Aufgabe. Außerdem bleibt ihnen auch noch die Arbeit der Kreditvergabe.


   Was wegfällt, ist die Zins-Berechnung, Zinsen gibt es keine mehr. Wenn jemand einen Ressourcen-Kredit beantragt, so ist es wie bisher Aufgabe der Bank, die Sicherheit zu prüfen. Anstatt Kreditzinsen wird vom Kreditnehmer eine Ausfallsversicherung gefordert.


   Völlig neu ist, dass alle Banken staatlich geführt werden, die Angestellten bekommen ihre Ressourcen-Punkte genauso wie alle anderen vom Staat.



Unternehmensführungen?


   Für Unternehmer ändert sich einiges. Es sind keine Löhne und Gehälter mehr zu bezahlen. Auch der Unternehmer selbst bekommt seinen „Lohn“ vom Staat.


   Steuern und Sozialabgaben fallen auch weg. Was bleibt ist eine Buchhaltung, in welcher die Ressourcen-Punkte verrechnet werden. Alles was in Material, Werkzeug, Fuhrpark, Gebäude usw. an Ressourcen steckt, muss dem verkauften Produkt angerechnet werden. Das ist ähnlich wie jetzt. Die Betriebskosten werden auf die Arbeitsstunden aufgeteilt, bzw. den Verkaufsprodukten aufgerechnet.


   Am Ende des Jahres muss die Bilanz ausgeglichen sein, sonst ist es dem Unternehmer nicht möglich, weiteres Material einzukaufen, und er muss zusperren.



Warum gibt es keine Arbeitslosen mehr?


   Weil sich Ressourcen-Punkte, im Vergleich zu den Euros, nicht zum Horten eignen. Man bekommt dafür keine Zinsen, sie werden im Gegenteil dazu sogar jedes Jahr um  5 % entwertet. Außerdem bekommt man jeden Monat ohnehin sein entsprechendes Punkte-Kontingent.


   Als vor langer Zeit das Geld eingeführt wurde, waren die Menschen noch Selbstversorger. Für ihre Grundversorgung brauchten sie kein Geld. Man darf diese Grundversorgung aber nicht dem heute bekannten bedingungslosen Grundeinkommen gleichsetzen. Für diese Grundversorgung musste jeder arbeiten (Ackerbau, Viehzucht, Spinnen, Weben, usw.) Geld brauchte man nur für Luxusgüter.


   Es war also nicht so schlimm, wenn einige Menschen viel Geld gehortet hatten, und dadurch den Anderen natürlich sehr wenig bis garnichts übrigblieb. Sie waren arm an Geld, hatten aber immer genug zum Leben.


   Heute sieht das ganz anders aus. Unsere Versorgung ist zu 100 % von Geld abhängig. Und trotzdem haben wir dieses Geld-System seit 5000 Jahren nicht verändert. Das ist völlig verrückt. Wenn heute einige wenige Geld horten (Mio. und Mrd.) so fehlt es den anderen am Lebensnotwendigsten.


   Und wenn vielen Menschen viel Geld fehlt, und sie dadurch immer weniger einkaufen können, so haben wir immer mehr Arbeitslose. Betriebe können nur Arbeiter beschäftigen, wenn ihre Produkte auch gekauft werden.


   In dieser Phase befinden wir uns zur Zeit. Je weiter sich diese Lage zuspitzt, je mehr Geld sich bei einigen wenigen konzentriert, desto katastrophaler wird die Situation.


   Die Einführung der Ressourcen-Währung ändert diese fatale Lage. Es ist wieder für alle gleichermaßen gesorgt.


   Und da die Arbeitszeit praktisch nichts mehr kostet gibt es auch keinerlei Einschränkung mehr, sie auch in Anspruch zu nehmen. Gerade handwerkliche Arbeiten, Sozialarbeit, usw. verbrauchen nicht viel Ressourcen. Es gäbe auch jetzt genug Arbeit, die gemacht werden könnte, nur leider kostet in unserem jetzigen System Arbeitszeit viel Geld, das leider vielen fehlt.


   Ein weiterer Aspekt in dieser Sache ist, dass es keine Billiglohnländer mehr gibt. Jedes Land wird sich seine Schuhe und Klamotten, und was sonst noch so alles an Produktionsstätten ausgelagert ist, wieder selbst machen. Es gibt keine Ausbeutung mehr!



Was ist der Unterschied?


   Es tauchte die Frage auf, worin sich das neue Ressourcen-Geld vom alten unterscheidet. Wenn wieder nach der Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden ausbezahlt wird, so hat man das Gefühl, dass wieder nach Arbeitsleistung berechnet wird.


   Das schaut aber nur so aus! Der gravierende Unterschied liegt darin, dass man das neue Ressourcen-Geld dafür bekommt, weil man arbeitet, und nicht für die Arbeit.


   Erklärung: Der gesamte Österreichische Staat hat eine gewisse Menge an Energie-Ressourcen zur Verfügung. Diese Menge wird auf die einzelnen Bürger verteilt. Der Schlüssel, nach welchem diese Verteilung vorgenommen wird ist eben die Anzahl der Arbeitsstunden jedes Einzelnen.


   Es ist ganz klar, dass unser Lebensstandard nur erhalten werden kann, wenn alle zusammenhelfen. Und es ist gerecht, dass, wer mehr tut, auch mehr von diesem Anteil bekommen soll. Somit dient das Ressourcen-Geld also nur als Berechnungsfaktor für die Aufteilung.


   Wenn ich einkaufe, oder wenn ich eine Dienstleistung in Anspruch nehme, so bezahle ich nicht mehr für die Arbeitszeit, die dafür aufgewendet wurde, sondern für die Menge an Energie-Ressourcen, die dafür aufgewendet wurde. Und diese Menge entspricht der Menge an CO², die darin enthalten ist.


   Ganz deutlich zeigt sich dieser Unterschied auch darin, dass Produkte aus Niedriglohnländern nicht mehr billiger sind, weil ja der CO²-Gehalt, bei gleicher Produktionsweise, logischerweise gleich ist. Das bedeutet aber auch, dass es bei uns gleich billig ist, weil ja nur der hohe Lohn und die hohe Lohn-Besteuerung unsere Preise so hoch machen.


   Und der entscheidendste Vorteil, der dieses neue Verrechnungs-System bringt ist die Tatsache, dass wir damit die Möglichkeit haben, den CO²-Ausstoß zu senken, indem wir kontinuierlich im 5%igen Jahres-Rhythmus die Auszahlung der Ressourcen-Punkte zurückfahren. In etwa 30 Jahren erreichen wir dadurch auf sanfte, aber sichere Weise des naturverträgliche Maß von einem Fünftel des heutigen CO²-Ausstoßes.



Vergleich zum Grundeinkommen:


   Es heißt, ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre nicht finanzierbar. Wenn es dem Staat aber möglich ist, Ressourcen-Geld zu drucken und an die Bürger auszuteilen, warum kann er dann nicht auch einfach Euros drucken? Das würde die soziale Ungerechtigkeit merklich ablindern.


   Der Grund dafür ist, dass Euros ja einen ganz konkreten Wert repräsentieren, wogegen die Ressourcen-Punkte nur als Verteilungs-System dienen. Man könnte sie mit „Essensmarken“ vergleichen. Hat man sie eingelöst, so haben sie ihre Aufgabe erfüllt und sind wertlos geworden.


   Natürlich kann der Händler, bei dem wir unsere Punkte einlösen diese nicht gleich einstampfen, weil er sie ja braucht, um neue Waren zu kaufen. Sie wandern immer weiter, bis sie die Energie-Quelle erreicht haben. Das sind diejenigen, die Erdöl, Erdgas oder Kohle fördern, die Forstbetriebe, die Bäume fällen und unsere Bauern, die Energiepflanzen anbauen.

 

Spezielle Fragen

zur praktischen Umsetzung:

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