Letzte Änderung:

09.02.2017


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Thema „Klimaschwindel“


   Es ist dies bewusst die erste Frage, denn es herrscht unter den Wissenschaftlern immer noch keine einheitliche Meinung, ob der CO²-Gehalt der Atmosphäre tatsächlich einen Treibhaus-Effekt auslösen kann. Ist die Einführung einer Ressourcen-Währung dann sinnvoll?


   Die Antwort ist ganz klar – ja! Erstens weiß jeder, dass der Raubbau an den Ressourcen der Erde in diesem Ausmaß, wie wir ihn jetzt betreiben, nicht mehr lange so weitergehen kann und zweitens ist der Wandel in Richtung soziale Gerechtigkeit, die dieses System garantiert, eine Wohltat für alle Menschen und Völker der Erde.


   Wenn nicht mehr die Arbeitszeit als Maß für die Preiskalkulation gilt, sondern der Ressourcenaufwand, wenn Unternehmer keine Löhne mehr zahlen müssen, spielt es keine Rolle, wie viele Angestellte für die zu leistenden Arbeiten beschäftigt werden. Gerade bei Pflegeberufen, in Krankenhäusern und Altersheimen, auch in Schulen und Kindergärten wäre das eine enorme Erleichterung.


   Ein Segen auch für alle Reparaturarbeiten, die ja nur durch die aufwändige Arbeitszeit so teuer sind, dass lieber weggeschmissen und etwas Neues produziert wird  Es ist dann auch wieder gang und gäbe, dass gleich so gut produziert wird, dass alles möglichst lange hält und am Ende auch umweltfreundlich entsorgt werden kann.


   Und eine große Erleichterung für uns alle ist selbstverständlich der Wegfall der Steuern und Krankenkassen. Auch für alle Regierungen wird dieses System ein Traum, da ihre Entscheidungen nicht mehr vom berühmten „knappen Steuertopf“ abhängig sind.


   Arbeitslosigkeit gibt es nicht mehr, die Sklavenarbeit und Kinderarbeit in den sogenannten 3.-Welt-Ländern ist vorbei. Abwanderung der Betriebe in Billiglohnländer gehört der Vergangenheit an. Wir werden unsere Schuhe und Kleider wieder bei uns im Land produzieren.


   Und das große Flüchtlings-Problem, um das wir uns jetzt alle Sorgen machen, löst sich auch ganz von selbst. Die Spannungen und die Armut schwinden.


Gibt es einen Umrechnungskurs?


   Ein normaler „Monatslohn“ für einen 40 Wochenstunden-Arbeiter wird bei etwa 500 Ressourcen-Punkten liegen. Damit kann man gleich viel einkaufen wie jetzt. Die Berechnungsbasis für die Umstellung liegt also bei etwa 4 zu 1.

4 € entsprechen also 1 Ressourcen-Punkt, wobei 1 Punkt für 1 kg Co² steht. (So nebenbei bemerkt: immer wenn wir derzeit 4 € ausgeben, werden damit durchschnittlich 1 kg CO²produziert.)


   Die Bewertung der einzelnen Produkte wird natürlich unterschiedlich zur jetzigen sein, aber die Summe, wie viel man sich damit leisten kann, entspricht dem heutigen Standard.


   Da die Menschen bekanntlich unterschiedlich gestrickt sind und auch nicht dieselben Ansprüche, was Konsumgüter betrifft, haben, kann man sich auch für eine 30- oder 20-Stunden-Woche entscheiden. Man bekommt dann 375 bzw. 250 Punkte monatlich.


Wie wird Erspartes umgetauscht?


   Ersparnisse bis zu 100.000 € werden 1 zu 1 umgetauscht. Es gibt dafür volle 4 Jahreskontingente zu je 6000 €. Für weitere Ersparnisse gibt es einen besonderen Umrechnungsschlüssel. Das heißt: für weitere 50.000 € ein weiteres Jahreskontingent von 6.000 Punkten. Für weitere 100.000 € ein weiteres Jahreskontingent.


   Dieser Umrechnungsschlüssel geht so weiter, für die nächste doppelte Summe bekommt man immer ein weiteres Jahreskontingent. Also für weitere 200.000 € ein weiteres Jahreskontingent. Summen die dazwischen liegen werden entsprechend ausdividiert.


   Für ein Vermögen von 1,6 Mio. € bekommt man volle 9 Jahreskontingente an Ressourcenpunkten, für 1,6 Mrd. 19 Jahreskontingente.


   Auch wenn allgemein die Meinung gilt, dass es niemandem zusteht, die Welt mehr zu belasten als die Anderen, nur weil er mehr Geld hat, so bringt dieser Umrechnungsschlüssel doch die Möglichkeit für jemanden, der sich etwas erspart hat, sich auch noch einige Anschaffungen leisten zu können.


   Würde 1  zu 1 umgetauscht, so bekäme ein Milliardär etwa 40 000 Jahreskontingente. Das widerspricht jeglichem Verständnis von sozialer Gerechtigkeit und bringt keinen Frieden auf der Welt.


   Was dazu noch zu erwähnen wäre ist, dass alle Guthaben immer dem aktuellen Stand angepasst werden müssen. Das bedeutet, dass von den Guthabenkontos jährlich 5 % abgezogen werden. Das bedeutet aber nicht, dass dadurch die Kaufkraft vermindert wird.


Was ist mit Schulden?


   Wenn jemand noch Schulden abzuzahlen hat, so ist es gerecht, wenn er das weiterhin tut. Er hat sich ja schließlich auch etwas geleistet. Die Raten werden in einem bestimmten Verhältnis zu seinem bisherigen Einkommen festgelegt. Hat jemand z. B. 2.000 € verdient und  200 € Raten bezahlt, so sind das 10 % der Punkte, die ihm zustehen.


Was ist mit Staatsanleihen?


   Sie werden dem Barvermögen hinzugerechnet und nach dem vorgegebenen Umrechnungsschlüssel umgetauscht. Der Staat löscht damit seine gesamten Schulden.


Und die Aktien?


   Aktien sind Anteilsscheine an Unternehmen. Sie bleiben bestehen und damit auch das damit verbundene Stimmrecht bei der Aktionärsversammlung. Geldgewinne können natürlich keine mehr ausgeschüttet werden, weil ja kein Unternehmen mehr Gewinne erzielen kann.


Wie ist es mit Immobilien?


   Alle Besitzverhältnisse bleiben, so wie im Grundbuch eingetragen, erhalten. Die Mieten, die dafür anfallen, dienen ausschließlich der Erhaltung der Bausubstanz. Es gibt keinen Gewinn für den Vermieter. Dieser kann die Wohnung auch an den Mieter überschreiben, wenn beide Teile sich darauf einigen. Der Mieter muss dann selbst für die Erhaltung sorgen.


Und Gold?


   Gold ist ein sehr schönes Metall. Es behält seinen Sammlerwert. Seine Rolle als Währungsdeckung, die es in früheren Zeiten einmal gehabt hat, ist endgültig vorbei. Ob neues Gold abgebaut wird ist zweifelhaft, da dafür ja sehr viele Ressourcen vergeudet werden. Jeder wird sich in Zukunft genau überlegen, wofür er seine Punkte ausgibt.


Steuern und Sozialabgaben


   gibt es keine mehr. Staat, Länder und Gemeinden bekommen für die Erfüllung ihrer Aufgaben die dafür notwendigen Ressourcenpunkte zugeschrieben, ebenso wie alle sozialen Einrichtungen.


Kindererziehung, Kindergeld?


   Kinder zu erziehen ist, wenn man es richtig machen will, ein Vollzeitjob.

Dafür gibt es ein volles Jahreskontingent. Ab dem Schulalter wird daraus ein Dreiviertelzeitjob, ab dem 10. Lebensjahr ein-Halbzeitjob und ab 15 ein Viertelzeitjob. Die Ressourcenpunkte werden dementsprechend vergeben. Ab dem 18. Geburtstag des Kindes gibt’s nichts mehr.


   Natürlich kann eine Mutter, oder auch ein Vater, wenn er die Erziehungsaufgaben übernehmen will, gerne die abgezogenen Viertel durch eigene Gemeinschaftsarbeit auffüllen. Sie, oder er, müssen das nur vorher beim Ressourcenpunkteamt bekanntgeben.


   Kindergeld, das es bisher gab, gibt es natürlich weiterhin. Es wird halt in Punkte umgerechnet.


Und die Pension


   wird auch anteilsmäßig umgerechnet. Wer jetzt 2.000 € oder mehr monatlich hat, bekommt das volle Jahreskontingent. Alles was darunterliegt wird ausdividiert. Die Mindestpension liegt allerdings bei 250 Punkten.


Und wenn jemand nichts tun will,   


   dann bekommt er auch nichts. Jedes Kind versteht das. Auch in der Natur muss sich jeder selbst um seine Erhaltung kümmern. Gerechtigkeit heißt, dass auch jeder seinen Beitrag zum Wohle aller leisten muss.


   Wenn jemand nicht kann, so ist klar, dass er versorgt wird. Wenn jemand von seinem Ersparten leben will, so steht ihm das natürlich frei. Genauso können sich auch mehrere ein Jahreskontingent aufteilen, wenn sie sparsam leben.


Was ist mit Lotto?


   Gegen Glücksspiele ist nichts einzuwenden. Wenn jemand seine Punkte verschenken will , so kann ihn niemand daran hindern. Verdienen kann an dem Betreiben von Glücksspielen oder Kasinos allerdings niemand mehr.


Versicherungen


   werden wir natürlich weiterhin brauchen, um uns vor unvorhersehbaren Schäden abzusichern. Wenn wir ein Auto kaputtmachen oder unser Haus abbrennt, so brauchen wir plötzlich viele Ressourcen, um es zu ersetzen. Dafür werden wir gerne einen Teil unserer Punkte einsetzen.


Gibt es auch „Bargeld“?


   Es ist klar, dass es nicht gut möglich ist, alles mit einer Card zu bezahlen. Daher kann sich jeder einen Teil oder auch das gesamte Punktekontingent in Ressourcen-Scheinen ausbezahlen lassen.



Wie funktioniert das Ganze weltweit?


   Grundsätzlich ist dazu einmal zu sagen, dass wir damit erstmals in der Geschichte eine einheitliche Weltwährung schaffen. 1 kg CO² ist überall auf der Welt 1 kg CO², ohne Ausnahme!


   Die Entscheidung zur Einführung der Ressourcen-Card trifft jeder Staat für sich. Es gibt keine Welt-Zentrale, ist auch nicht nötig. Wichtig ist nur, dass dabei auf den jeweiligen Lebensstandard Rücksicht genommen wird.


  Ein Inder wird, bemessen am derzeitigen indischen Lebensstandard, etwa 100 Punkte Monatslohn bekommen. Indien braucht auch keine weitere Reduktion vorzunehmen, da das Weltziel bei diesem Wert vorläufig erreicht ist.


   China liegt bei etwa 200 Punkte Monatslohn und hat auf die Hälfte zu reduzieren. In Amerika sieht es umgekehrt aus. Amerikaner bekommen mehr als wir, sie haben damit aber auch ein viel größeres Sparprogramm zu bewältigen.


   Das jeweilige staatliche Jahreskontingent, das sich aus dem errechneten Gesamt-CO²-Jahresausstoß ergibt, kann sich jeder Staat nach eigenem Ermessen aufteilen.


   Ein Teil davon fließt gleich in die Versorgung der öffentlichen Einrichtungen. Dabei geht es natürlich nur um den Ressourcenbedarf. Löhne für Staatsangestellte oder Ärzte, also alle die jetzt von Steuergeld bezahlt werden müssen, fallen ja keine mehr an.


   Der Rest wird nach den in den jeweiligen Ländern vereinbarten Richtlinien an die Bürger aufgeteilt.


Wie gehen Unternehmen damit um?


   Unternehmen müssen weiterhin eine Buchhaltung führen. Es geht dabei natürlich nicht um Geld, sondern um Ressourcenpunkte. Im Prinzip geht es dabei um eine einfache Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.


  Um als Unternehmen arbeiten zu können braucht man natürlich Punkte, die eben anstatt Geld von den Kunden kassiert werden müssen. Damit kann man neues Material und Energie einkaufen. Natürlich muss ein Unternehmer genau darauf achten, dass er umweltfreundlich wirtschaftet, sonst wird ihm keiner mehr etwas abkaufen. Das ist ja der Sinn der Sache.


   Da keine Löhne oder Gehälter mehr anfallen, weil diese ja direkt vom Staat ausbezahlt werden, ist das Arbeiten völlig entspannt. „Zeit ist Geld“ ist Schnee von gestern, ein Segen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen, und selbstverständlich auch für die Kunden.


   Die Ressourcenpunkte fließen aber nicht im Kreis, so wie das Geld, sondern eher wie in einer Einbahnstraße an die Ressourcen-Förder-Stellen. Sind sie dort angelangt, haben sie ihren Zweck erfüllt und sind damit wertlos.


   Es kann sich also kein Unternehmer an diesen Punkten bereichern. Das ist Grundvoraussetzung, um die soziale Gerechtigkeit aufrecht zu erhalten.


Wie wird „Arbeit“ definiert?


   Dazu braucht man eigentlich nur einen gesunden Menschenverstand. Es ist jede Tätigkeit, die dem Wohle aller dient und von der Gemeinschaft auch als wohlbringender Beitrag anerkannt wird. Normale Hausarbeit kann natürlich nicht bezahlt werden.


Und die Kontrolle?


   Bei „Arbeitnehmern“, die in einem Unternehmen arbeiten, hat wie bisher der Unternehmer die Kontrolle. Alleinunternehmer und Freiberufliche führen ein Arbeitsbuch.


Wie lange wird die Umsetzung dauern?


   Nachdem der erste entscheidende Schritt, die Ausweisung der Ressourcenpunkte auf allen Produkten, abgeschlossen ist, kann begonnen werden. Nach kontinuierlicher Reduktion des Ressourcenverbrauchs um jährlich 5 % haben wir 2050 den geforderten 20 % Wert erreicht.



Um welche Ressourcen handelt es sich?


   Um die Energieressourcen! Es sind dies die fossilen Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas, Kohle und natürlich auch die Nachwachsenden, denn Wald und Ackerboden sind ebenfalls beschränkte, extrem wertvolle Ressourcen. Also auch Holz, Pflanzenöl, Getreide.... Ein alter Indianer hat einmal den weisen Spruch gesagt, dass wir bei all unseren Entscheidungen 7 Generationen vorausdenken müssen.


Die praktische Umsetzung?


   Sie erfolgt sanft in mehreren Schritten. Der erste und entscheidende Schritt ist natürlich der Wille der Menschen, die Ressourcen-Card einzuführen. Für diesen Schritt ist die Freie Welt Bewegung da. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, die Welt vom kapitalistischen Geld-System zu befreien. Das ist das einzige Ziel dieser Bewegung. Wer ernsthaft Willens ist, unser Geld-System zu ändern, der tritt der Freie Welt Bewegung bei.


   Eine Beitrittserklärung vom Internet auszudrucken, auszufüllen, in ein Kuvert zu stecken, eine Marke draufzukleben und abzusenden dauert maximal 10 Minuten. Dieser Aufwand muss sein! Und falls noch einmal 10 Minuten Zeit sind, so bitte ich Euch, diesen Text „Die Ressourcen-Card“ auszudrucken und weiterzugeben.  (oder per Mail)


   Unsere Gemeinschaftskasse verfügt leider nicht über das nötige Budget, alle Österreicher und Österreicherinnen zu informieren. Nur wenn sich viele zu diesem Ressourcen-Währungssystem bekennen, kann eine Volksabstimmung abgehalten werden, und ohne diese geht es nicht. Wir brauchen einen Parlamentsbeschluss und dieser verlangt eine Mehrheit der Bürger.


   Das ist das Einzige, was jeder von uns selbst tun kann und muss! Alle weiteren Schritte sind eine Sache der Gesetzgebung. Als zweiter Schritt muss eine Kennzeichnungspflicht der Ressourcen-Punkte auf allen Produkten beschlossen werden. Ist dieser Schritt gemacht, kann jeder sich schon mit diesem System vertraut machen und spielerisch lernen, wie damit umzugehen ist.


   Dann kann der große, entscheidende Schritt erfolgen: Die Ausgabe der Ressourcen-Card und Ressourcen-Scheine (wahrscheinlich auch Münzen) an alle Bürger und Bürgerinnen. Alle Euros und Bankguthaben werden nach dem Umrechnungsschlüssel umgetauscht und eingezogen.


   Das Ganze wird sicherlich mehrere Jahre in Anspruch nehmen, daher ist es nötig, dass möglichst schnell eine Entscheidung getroffen wird. Wir alle wissen, dass unser aufgeblähtes Geld-System mit den ständig steigenden Staatsschulden äußerst instabil ist und jederzeit zerbrechen kann.


   Es wäre ein unheimlicher Segen, wenn wir bis dahin den Wandel geschafft hätten. Finanzkrisen und Inflation bringen immer unsägliches Leid mit sich und sind nicht selten Auslöser für Weltkriege. Und das wollen wir nicht mehr erleben.

Die Ressourcen-Card ist krisensicher.



Fragen zur praktischen Umsetzung:

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