Letzte Änderung:

05.02.2018


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 Erarbeitet von den Mitgliedern  „Die Violetten – für spirituelle Politik“ zur Verringerung der CO²-Konzentration in unserer Atmosphäre. Wir sind weder Experten in Wirtschafts- und Finanzfragen, noch sind wir speziell ausgebildete Chemiker oder Wissenschaftler. Unser Programm entspringt unserem Hausverstand und basiert auf unserer Liebe zu Mutter Erde und all ihren Geschöpfen.

 

 1. Schritt:

 

 Die Gesamtjahresmenge an CO², welche aus fossilen Brennstoffen (Erdöl, Erdgas, Kohle) von uns Österreichern produziert wird, wird ermittelt. 

 

 2. Schritt:

 

 Diese Menge wird geteilt durch die Einwohnerzahl von Österreich (Kinder anteilsmäßig weniger). So erhält man die Menge, die jeder Österreicher derzeit im Durchschnitt produziert bzw. konsumiert!

 

 3. Schritt:

 

 Es werden CO²-Marken gedruckt. Sie erfüllen eine ähnliche Funktion wie ein Zahlungsmittel. Anders als beim Geld fließen sie aber nicht im Kreislauf wieder an den Kunden zurück sondern laufen in einer Einbahnstraße bis zu den Förderern fossiler Brennstoffe. Das heißt Erdöl, Erdgas, Kohle werden mit CO²-Punkten belegt und wer etwas davon einkaufen will muß neben den Euros auch mit seinen zur Verfügung gestellten CO²-Marken „bezahlen“! Natürlich kauft keiner von uns Rohöl sondern z.B. Benzin an der Tankstelle, das hat bereits eine Raffinerie und Transportwege hinter sich. Sowohl die Raffinerie als auch die Transportfirma verbrauchen aber ebenfalls Energie, die dem Benzin „aufgerechnet“ werden muß. Auch die Tankstelle hat Energieaufwände, die natürlich auch den Benzin-CO²-Punkte-Wert für den Konsumenten erhöht. Da jedes Unternehmen eine Buchhaltung führen muß, sind diese Daten leicht zu ermitteln. Nicht nur für Benzin, sondern für alle Produkte, die verkauft werden, werden die CO²-Punkte berechnet, die dieses Produkt bis zum Verkauf an den Endverbraucher benötigt. Eine so genannte Co²-Energiebilanz. Will ich also 1 kg Weintrauben kaufen, so habe ich so viele CO²-Punkte zu bezahlen, wie dafür nötig waren, um bei uns im Verkaufsregal zu landen. Angefangen beim Weinbauern, der den CO²-Punkteaufwand seines Betriebes auf die gesamte Weintraubenmenge, die er jährlich verkauft, aufteilen muß, weiter zum Großhändler, der ebenfalls seinen Aufwand aufschlägt über die Transportfirma, die ihren Aufschlag macht zum Geschäft, in dem ich einkaufe, das ebenfalls ihren gesamten CO²-Aufwand auf ihre Waren verteilt aufschlägt. Da jedes Unternehmen seine CO²-Punkte für seinen Einkauf braucht, kommt kein Unternehmer umhin, diese weiterzuverrechnen, da ihm sonst ein „CO²-Punkte-Konkurs“ droht.

 Auf allen Waren müßen auf dem Preisschild auch die CO²-Punkte vermerkt sein, damit der Kunde vergleichen kann. Natürlich werden niedrige Werte beliebter sein. Das ist ja gerade der Sinn der Sache, daß sich jeder Unternehmer Gedanken darüber macht, wie er den CO²-Anteil senken kann, um auf längere Sicht konkurrenzfähig bleiben zu können.

 

 4. Schritt:

 

 Die CO²-Marken, welche in verschiedenen Werten hergestellt werden, 1er, 5er, 10er, 50er, 100er usw. (der Bedarf an Wertmarken muß erst ermittelt werden), werden in durchschnittlicher Jahresbedarfsmenge Anfang jeden Jahres an alle Österreicher verteilt. Jeder kann damit einkaufen, ohne Marken gibt es nichts! Man muß sich die Marken natürlich einteilen, denn mehr gibt es für dieses Jahr nicht. Im darauffolgenden Jahr wird die Marken-Wert-Summe, die jeder bekommt, um 5% verringert. Man kann Marken aufsparen auf das nächste Jahr, man kann Marken, die man nicht verbraucht, auch verschenken oder verkaufen. Wichtig ist ja nur, daß die Gesamt-CO²-Produktion sinkt. Jedes folgende Jahr wird dann wieder um 5% zurückgeschraubt (bezogen auf die Menge des vergangenen Jahres). Diese 5% Reduktion bezieht sich auf die österreichische Gesamt-Co²-Produktion-Menge. Sie wird immer wieder neu aufgeteilt auf die Einwohnerzahl, die ja nicht konstant gleich bleibt. Wollen wir unser Ziel erreichen, so darf das nicht von steigender oder sinkender Bevölkerungszahl abhängig sein. So entsteht eine Statistikkurve, die anfangs steil und dann immer flacher nach unten geht. Diese Kontinuität ist ganz wichtig, damit sich jeder darauf einstellen kann. Vor allem die Unternehmer können so vorausplanen und sich rechtzeitig darauf vorbereiten (Solarenergie, erneuerbare Energie, Wärmedämmung......). Wenn wir 2010 mit der Einführung der CO²-Punkte-Marken beginnen, so sind wir im Jahr 2020 auf 60% des derzeitigen Standes und 2041 bei dem von Experten geforderten 20%-Wert. Das heißt, Österreich produziert dann nur mehr 1/5 des derzeitigen CO²´s.

 

 5. Schritt:

 

 Praktische Umsetzung: es wird begonnen, CO²-Verteilungs-Ämter einzurichten. Es werden Unternehmer-Schulungen gemacht. Es gibt ein Schwerpunkt-CO²-Marken-Programm in Fernsehen, Rundfunk und Presse. Auch in Schulen wird Aufklärung gemacht, gerade unsere Kinder brauchen dieses Programm, um auf unserer Erde überhaupt noch einigermaßen ordentlich leben zu können.

 

 6. Schritt:

 

 Neben der Einführung der CO²-Marken in Österreich wird im Europaparlament darüber beraten. Es bringt sicher viel, wenn wir in unserem Land Ordnung schaffen (Selbstwertgefühl, Vorbildwirkung und natürlich auch mehr Lebensqualität), wird dieses Programm allerdings in ganz Europa umgesetzt, so bringt es um ein Vielfaches mehr. Ziel ist natürlich, daß dieses System weltweit eingeführt wird. Erst dann funktioniert es auch wirklich so, wie es sein soll.

 

 

Fragen zur praktischen Umsetzung:

 

 

Wie funktioniert das mit den Marken beim Einkaufen?

 

 Jedes Geschäft hat neben der Euro-Kassa auch eine CO²-Marken-Kassa und es ist genauso zu bezahlen wie mit den Geldscheinen. Es wird also zweimal kassiert!

 

Was ist, wenn ich etwas Größeres kaufen will?

 

 Die CO²-Marken-Ämter vergeben natürlich auch einen CO²-Punkte-Kredit. Wer etwas auf Ratenabzahlung kauft, muß natürlich dann mit den Tilgungsraten auch die geliehenen CO²-Punkte zurückgeben. Dabei ist zu beachten, daß es mit den Jahren immer weniger CO²-Jahres-Marken gibt.

 

Was ist mit bargeldlosem Zahlungsverkehr (Bankomatkarte, Erlagschein....)?

 

 Grundsätzlich ist es so, daß ohne Marken nichts geht! Sie müssen dem Verkäufer übermitelt werden (z.B. mit der Post). Ob es auch ein elektronisches Co²-Marken-Konto gibt, liegt daran ob es jemand ins Leben ruft, und ob wir alle es wollen. Auf alle Fälle darf es nicht zu kompliziert werden. Die Überschaubarkeit jedes Einzelnen hat oberste Priorität

 

Was ist , wenn ich etwas im Ausland einkaufe?

 

 So lange unsere Nachbarländer noch kein CO²-Marken-System haben, muß jeder, der etwas außerhalb  von Österreich kauft, den CO²-Punkte-Wert des gekauften Produkts selbst ermitteln und in sein eigenes CO²-Marken-Heft einschreiben, welches er vom CO²-Marken-Amt bekommt. Man kann mit vergleichbaren Produkten in Österreich vergleichen oder den CO²-Punkte-Wert aus einer eigens erstellten CO²-Punkte-Liste von gebräuchlichen Produkten ablesen oder am CO²-Marken-Amt nachfragen. Es wird auch eine CO²-Marken-Hotline ins Leben gerufen werden, wo man jederzeit Hilfe bekommt. Den Wert dieser eingetragenen CO²-Punkte muß er dann in Form von CO²-Marken bei seinem CO²-Marken-Amt abliefern.

 Es ist von außerordentlicher Wichtigkeit, daß das auch stichprobenweise überprüft wird. Es könnte sich sonst die Situation ergeben, daß es zur Gewohnheit wird, im Nachbarland „markenfrei“ einzukaufen und unser Finanzminister sirbt noch dazu um die Steuereinnahmen. Außerdem, ohne Kontrolle könnte leicht der Spruch fallen: „Ich bin doch nicht blöd und trag alles in mein Heft ein“. Wir alle haben unseren Stolz – als „blöd“ will keiner hingestellt werden. Wird aber kontrolliert, so ist der „blöd“, der dann Strafe zahlen muß und nicht der, der sich schön brav für den Klimaschutz einsetzt und alles ordentlich verrechnet.

 

Was ist, wenn ich etwas ins Ausland verkaufe?

 

 Kommt ein Ausländer ins Geschäft um etwas zu kaufen, so hat dieser, solange in seinem Land das CO²-Marken-System noch nicht eingeführt wurde, natürlich keine CO²-Marken. In diesem Fall muß ich als Unternehmer natürlich selbst den CO²-Punkte-Wert in mein Geschäfts-Markenheft einschreiben. Ich bekomme dann vom CO²-Marken-Amt diese Marken ersetzt. Es ist wichtig, daß die Nachvollziehbarkeit, wohin und woher die CO²-Punkte kommen, immer gewährleistet ist. Es ist nämlich eines der großen Vorteile dieses CO²-Reduktions-Programmes, daß wir alle vom Erfolg dieser Aktion überzeugt sind und wissen, daß auch jeder Einzelne ohne Ausnahme mitmacht und zum Erfolg beiträgt.

 

Wie schaut das mit den Kindern aus?

 

 Unser Vorschlag wäre: Kinder bis zum 4. Geburtstag bekommen 30% des Wertes eines Erwachsenen. Danach pro Jahr um 5% mehr. Ab 18 Jahren bekommt dann jeder das volle Ausmaß an CO²-Punkten.

 

   

Was ist mit den fossilen Brennstoffen, die nicht verbrannt, sondern in der chemischen Industrie verarbeitet werden?

 

 Das ist mehr eine moralische, als eine technische Frage. Wie wir wissen, landet jedes Produkt früher oder später in der Müllverbrennung. Bei Verpackungsmaterial geht das sehr schnell, bei Gebrauchsgegenständen dauert es meist nur wenige Jahre, bei Baustoffen meist wenige Jahrzehnte. Würden wir die Menge an fossilen Brennstoffen, und es sind nicht wenige, welche chemisch in ein Produkt umgewandelt werden, jetzt herausnehmen aus unserem Programm, so fällt das dann unseren Kindern auf den Kopf. Genau das wollen wir nicht!

 

Wie sieht das mit den staatlichen Einrichtungen aus?

 

 Das ist eine gute Frage. Wenn wir das von uns in Angriff genommene Ziel erreichen wollen, so müssen selbstverständlich auch alle öffentlichen Einrichtungen mitmachen. Staat, Länder, Gemeinden, Schulen, Bundesheer............ , auch gemeinnützige Vereine und die Kirche. Auch wir, die Violetten, sind dann nicht mehr nur auf Geldspenden, sondern auch auf CO²-Punkte-Spenden angewiesen, um weiterarbeiten zu können. Probleme dürften aber auch dabei keine auftauchen, da ja jede öffentliche Einrichtung ebenfalls so wie die Unternehmer eine Buchführung haben, aus welcher sich der CO²-Aufwand ermitteln läßt. Zu beachten ist nur, daß vor der Aufteilung der CO²-Punkte auf die Privatbevölkerung der Anteil, welchen die öffentlichen Einrichtungen brauchen, abgezogen wird, auch der Anteil der zum Betreiben der eigens eingerichteten CO²-Marken-Ämter benötigt wird. Jeder Verwalter einer öffentlichen Einrichtung muß seinen Bedarf an CO²-Punkten, welchen er nicht direkt von seinen Kunden, sofern er welche hat, abdecken kann, beim CO²-Amt anfordern.

 

Warum nur 5% Jahresreduktion und das kontinuierlich

(bezogen auf das Vorjahr)?

 

 Es ist die sanfteste Lösung. 10% konstant und damit ein 100%iger Ausstieg in 10 Jahren wäre für unsere Atmosphäre sicher das Beste. Damit würden wir uns aber weit überfordern. 5% konstant und damit eine 0%ige CO²-Belastung bis zum Jahr 2030 wäre mit viel Motivation vielleicht zu schaffen. Eine wirkliche Alternativvariante wäre 3% konstant. Das bringt uns zwar bis 2020 nur auf 30% Reduktion, dafür sind wir aber 2040 schon auf 90% und ab 2044 100% frei. Das wäre sicher auch ein erstrebenswertes Ziel.

 

Wie viele CO²-Ämter brauchen wir?

 

 Mindestens so viele wie Wahllokale bei einer Wahl. Die „Nahversorgung“ und die persönliche Betreuung der Menschen ist in dieser Angelegenheit ganz wichtig. Sie könnten z.B. in Volksschulen eingerichtet werden, da gäbe es auch geeignete Versammlungsräume (Turnsäle). Eine weitere Möglichkeit wäre auch die Unterbringung in Pfarrzentren. Auch hier sind die notwendigen Räumlichkeiten vorhanden. Bei der Bewahrung der Schöpfung mitzuhelfen wäre sogar eine wirklich lohnende Aufgabe für die Kirchen. Natürlich müssen Leute angestellt werden und der Aufwand muß auch bezahlt werden. Ob ein Amtstag pro Woche oder vielleicht zwei Stunden täglich für den laufenden Betrieb ausreichen wird sich zeigen.

 

Hat es nicht erst dann Sinn, wenn die ganze Welt mitmacht?

 

 Nein! Das ist ja gerade das Tolle an diesem Programm. Wir brauchen nicht erst zu warten, bis sich alle einig sind. Österreich beginnt, andere Staaten sehen, daß es funktioniert, und können sich jederzeit mit einklinken.

 

 

Anmerkung:

 

 Wenn jemand sagt, dieses Programm sei doch sehr aufwendig, so werden wir nicht widersprechen. Wir fragen dann nur, hast du ein Besseres? Auch die Regelung des Straßenverkehrs ist höchst aufwendig und jeder muß eine Fahrschule besuchen. Aber nur so ist ein reibungsloser Ablauf gewährleistet. Wir betreiben ein Bundesheer mit nicht unbeachtlichem Aufwand. Wir können noch so viele Euro-Fighter kaufen, sie schützen uns nicht vor unserem Feind, den wir jetzt zu bekämpfen haben, sondern stärken ihn eher noch. Unser derzeitiger Gegner verlangt eine ganz andere Strategie. Er fordert die volle Anstrengung jeder und jedes Einzelnen von uns.

Höchst aufwendig ist auch unser Finanzsystem, wir haben viele Banken und Bankangestellte, aber nur so funktioniert es. Extrem aufwendig ist auch unser Steuersystem. Wir brauchen Finanzämter und ein ganzes Heer von Finanzbeamten und Steuerberatern. Jedes Unternehmen muß eine Steuerbuchhaltung führen um daraus die Abgaben zu errechnen. Ein Riesenaufwand, aber er ist effektiv und notwendig, jeder versteht das. Genauso ist es auch mit der CO²-Reduktion. Es gibt kein einfaches System, das einen Erfolg gewährleistet und das sozial gerecht ist. Die Preise für fossile Brennstoffe einfach in die Höhe zu treiben ist zwar effektiv, aber für uns unakzeptabel.

Wir alle wissen, wen so eine Vorgangsweise am Meisten trifft. Die Athmosphäre gehört uns allen und wir brauchen sie alle gleich notwendig. Keiner hat das Recht, sie auf Kosten Anderer mehr mit CO² anzureichern, nur weil er mehr Vermögen hat. Wenn jemand also ein anderes System kennt, so sind wir gerne bereit es uns anzuhören. Solange jedoch kein anderes da ist, ist dieses das Beste, denn daß wir etwas tun müssen, ist wohl jedem klar. Wir stehen vor der größten Krise, die die Menschheit jemals erlebt hat. Mit halbherzigen Sachen brauchen wir jetzt nicht mehr zu beginnen, dazu ist die Zeit schon viel zu weit fortgeschritten. Entweder jetzt und richtig, oder wir vergessen unsere Erde.

 Wir haben zum Glück ein Umweltministerium und somit jemanden, der nicht umhin kann, die Verantwortung zu tragen. Es ist zur Zeit unser wichtigstes Ministerium. Wir bitten und hoffen auf eine baldige Entscheidung in dieser Angelegenheit.

 

  

Schlußwort:

 

 Auch wenn die ganze Situation, in der wir uns zur Zeit befinden, nicht sehr rosig aussieht, so ist trotzdem kein Grund vorhanden, zu verzagen. Nützen wir doch die Chance, die sich daraus ergibt. Wir können aktiv ein Problem angehen. Das ist eine spannende Sache voller Überraschungen. Sparmeister und Tüftler werden daran ihre Freude haben. Der gemeinsame Erfolg schweißt uns zusammen. Wir sitzen schließlich alle im selben Boot. Das „Gute“ an dieser Krise ist, daß sie hausgemacht ist, das heißt, wir können etwas tun und sind dieser Situation nicht machtlos ausgeliefert. Alle, die nur ein bisschen den Ernst der Lage erkennen, warten darauf, daß jemand etwas tut. Sie werden dieses Programm mit Begeisterung aufnehmen.

                  

 Ein16-jähriges Mädchen, Katharina, hat dieses Programm gelesen und gesagt, wir müssen unbedingt noch erwähnen, wie schön das Leben dann wird. Wenn wir nicht mehr das ganze Jahr über Trauben oder Erdbeeren aus Afrika bekommen, so freuen wir uns wieder um so mehr auf die "Traubenzeit" oder die "Erdbeerzeit". Es wird auch viel weniger Verkehr sein, viel weniger Flugzeuge. Die Luft wird wieder sauberer. Die Bio-Produkte werden einen Aufschwung erleben, da der Bio-Anbau viel weninger CO² produziert. Auch das mit der "CO²-Punkte-Verkaufsmöglichkeit"findet Sie toll. So kann sich jemand, der weniger Geld hat und sparsam lebt, sein Wirtschaftsgeld aufbessern. Die "Reichen" können sich nach wie vor ihren gehobeneren Lebensstandart gönnen und trotzdem sinkt das CO². Sie brauchen nicht einmal ein schlechtes Gewissen zu haben. Und daß sie beim Einkaufen eben auch ihre CO²-Marken mitnehmen muss, das macht ihr gar nichts aus.

 

   Von unseren Kindern können wir so manches lernen. Wir sind stolz darauf, dass wir solche Kinder haben. Es sind nur wir "Alten", die meinen, dass wir ohne unseren gewohnten "Luxuskonsum" nicht mehr leben können.

 

 

Nachtrag am 14.1.2008


 Punkt 1:

    Es wird notwendig sein, auch die nachwachsenden Rohstoffe wie Holz, Pflanzenöl oder Getreide ebenfalls in das Punktesystem mit einzubeziehen, da sonst eine so sprunghafte Nachfrage nach diesen Produkten entsteht, dass dies eine Gefahr für die Grundversorgung mit Nahrungsmitteln wäre, und auch zu einem übermäßigen Abholzen unserer Wälder führen könnte, die wir ja so wichtig als CO²-Filter für unsere Atmosphäre brauchen.


 Punkt 2:

    Die Bewertung mit den CO²-Punkten sollte möglichst konform mit der tatsächlichen CO²-Produktion gehen, also eine Einteilung in Kilo und Gramm (z.B.: Benzin kostet dann vielleicht 11 kg CO2-Punkte, steirische Äpfel 6 g CO²-Punkte und südafrikanische Weintrauben vielleicht 2,347 kg CO²-Punkte).


   Das Jahreskontingent für jeden Bürger würde dann zu Beginn etwa 10.000 kg CO²-Punkte betragen (laut Statistik des Umweltbundesamtes erzeugt Gesamtösterreich etwa 90.000.000 t CO² pro Jahr). Nach 31 Jahren mit jeweils 5% Reduktion zum Vorjahr bekommt dann jeder nur noch 2000 kg CO²-Punkte (das von Wissenschaftlerinnen wie Frau Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb empfohlene „naturverträgliche“ Maß)



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Das CO² Punkte-Programm  vom  26.03.2007

 






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(Dieses Programm wurde von der Gemeinschaft Die-Violetten.at, aus welcher sich im Jahr 2012 die Freie Welt Bewegung gegründet hat, erarbeitet. Da zu dieser Zeit die Idee zum Ausstieg aus dem Geld-System noch nicht geboren war, wurde dieses Programm noch in das Geld-System integriert. Wenn das Geld abgeschafft ist wird alles etwas anders, trotzdem ist das Co²-Punkte-Programm als Reduktions-Kontroll-Einrichtung nach wie vor wichtig.)