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05.02.2018


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Briefe an die Österreichische Bundesregierung


Neunter Brief vom 02.06.2014

Freie Welt Bewegung

 Kurt Schrammel

 Gneiserstrasse 22

 5020 Salzburg

 Tel.:0662/821957




Sehr geehrte Damen und Herren der Österreichischen Bundesregierung!


Es ist uns ein Bedürfnis, dass über alle unsere Aktivitäten Klarheit herrscht.


   Diesmal beschäftigt uns die Frage:

Wer bekommt das Geld, das für die Rettung der Hypo Alpe Adria Bank bezahlt wird?


   Eine Bank verwaltet ja das Geld der Bürger (nimmt Spareinlagen und vergibt Kredite). Wenn also Milliarden Euros von Steuergeldern an die Bank fließen, so muss dieses Geld ja jemand bekommen. Stellt man sich das in richtigem Geld vor, so sind das Lastwagenladungen. Zu wem wird das letztendlich geliefert? Wer braucht das?


   Da ist eine weitere Frage aufgetaucht: Stimmt es, dass eine Bank die bei ihr eingelagerten Sparguthaben mehrfach als Kredite vergeben kann?


   Wenn wir als Staat (alle Steuerzahler) eine Bank retten sollen, dann wollen wir auch Einsicht in die Bilanz dieser Bank bekommen (Spareinlagen- und Kreditsumme). Können sie uns das in ganz einfachen Zahlen mitteilen? (die Zahlen auf der Homepage des Finanzministeriums – Eigenkapital und Liquidität - sind uns zu wenig aussagekräftig!)


   Die dritte Frage, die uns beschäftigt ist: Warum wir mit Realgeld

(ein mit Arbeitsleistung erarbeitetes Geld) über den Steuerweg (Einkommensteuer, Lohnsteuer, Mehrwertsteuer) fiktives Geld (nur durch einen Buchungssatz der Bank entstandenes Geld wie Zinsen oder Kredite) decken?


   So ein Vorgang widerstrebt unserer Vorstellung eines Sozialstaates. Es vermittelt irgendwie so den Eindruck als ob hier leistungsloses Vermögen geschaffen wird. Bei 4 Mrd. Euro sind das für jeden österreichischen Erwerbstätigen immerhin 1000 Euro, die zu bezahlen sind. Für viele ist das der Lohn für die Arbeit eines ganzen Monats. Da möchte man schon gerne wissen, für wen man diese Leistung erbringt. Es hat den Anschein, dass es nur darum geht, Kapitalanleger ihre Einlagen und Renditen zu sichern.


   Wir sind schon davon überzeugt, dass die Entscheidungen unserer Staatsverwalter nach bestem Gewissen getroffen werden. Was wir anklagen ist das System, das diese Entscheidungen begründet. Es ist höchste Zeit, unser Geldsystem, das eine solche ungerechte Vorgangsweise legitimiert, zu beenden.


   Mit der Bitte um Beantwortung unserer drei Fragen


    herzliche Grüße im Namen unserer Gemeinschaft


 Kurt Schrammel


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Dieses Schreiben geht an Bundeskanzler Werner Faymann,

an Bundespräsident Dr. Heinz Fischer und an Finanzminister Dr. Michael Spindelegger.

  

Unsere regelmässigen Mitteilungen sind auch auf unserer Homepage

 www.freieweltbewegung.org unter „Offizielles“ zu lesen.


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Antwort Schreiben vom Bundeskanzleramt Österreich

 DR. Alice Karrer-Brunner   Brief vom 23.06.2014   


Antwort Schreiben vom Bundesministerium für Finanzen

 Mag. Andrea Doczy    Brief vom 21.07.2014

 

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